Zwiefalten-Mörsingen

Mörsingen ist dreigeteilt: Unter-, Mittel- und Oberdorf sind deutlich voneinander abgesetzt, ganz oben thront die Anfang des 17. Jahrhunderts neu gebaute Kirche St. Gallus. Die Pfarrei ist seit 1817 eigenständig und versorgt auch Upflamör. Auch das Unterdorf hat mit dem Stufentrogbrunnen sein kleines Wahrzeichen. Der Ort ist umgeben von Wald, er liegt am Rande des Tautschbuchs, der sich bis nach Riedlingen erstreckt. Wichtigste Institution ist die als Verein organisierte Dorfgemeinschaft mit mehr als achtzig Mitgliedern.

Grabhügel sind hier bislang vom Wald Birken südwestlich vom Ort bekannt. Im Gewann Gassenäcker in der breiten Senke südwestlich vom Ort fand man in mittlerweile abgetragenen Grabhügeln Bestattungen der Bronze-, Hallstatt- und Latènezeit.

Ein aufgerichteter, roter Rehbock und ein grüner Schrägbalken im rechten, oberen Eck mit zwei gelben Sternen auf gelbem Hintergrund.

Der Rehbock steht für den Mörsinger Wald und der Balken wurde vom Wappen des Klosters Zwiefalten übernommen, um an die Zugehörigkeit zu erinnern. Das Wappen wurde 1961 verliehen.

Wappen Zwiefalten - Mörsingen

Luftbildaufnahme von Zwiefalten-Mörsingen
© Kreisarchiv Reutlingen B 2801_04317_243.14

Luftbildaufnahme von Zwiefalten-Mörsingen.

Luftbildaufnahme von Zwiefalten-Mörsingen.

Luftbildaufnahme von Zwiefalten-Mörsingen.