Zwiefalten-Hochberg

Hochberg ist so überschaubar,  dass wie in Upflamör und Mörsingen auf Straßennamen verzichtet werden kann und die Häuser einfach durchnummeriert werden. Aber im 19. Jahrhundert waren hier verschiedene Handwerksbetriebe angesiedelt. Ab 1412 bis zu seiner Aufhebung übte das Kloster Zwiefalten die Grundherrschaft aus. Am Südrand vor dem Dorf findet sich die kleine, mit einem Zwiebeltürmchen geschmückte St.-Josephs-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert.

Zahlreiche Grabhügelgruppen auf der Markung von Gauingen und Hochberg gehören vielfach in die mittlere Bronzezeit, einige aber auch in die Hallstattzeit. Allein in einem abgetragenen Hügeln im Gewann Steinhausen sind elf Bestattungen der Bronzezeit nachgewiesen.

Eine rote Mitra und daneben zwei rote Äpfel auf gelbem Hintergrund. Am unteren Rand drei weiße, rechteckige Steine auf blauem Hintergrund.

Das von Professor Jourdan entworfene Wappen wurde 1948 verliehen. Die Steine verweisen auf die „Gauinger Steine“, die für repräsentative Bauten genutzt werden. Die Mitra erinnert an die Zugehörigkeit zum Kloster Zwiefalten und die Äpfel stehen für den Obstbau im Ort.

Wappen Gauingen mit Hochberg

Luftbildaufnahme von Zwiefalten-Hochberg
© Kreisarchiv Reutlingen B 2801_04316_243.13

Luftbildaufnahme von Zwiefalten-Hochberg.