Pfronstetten-Huldstetten

Huldstetten gehört zum ältesten Klosterbesitz auf der Zwiefalter Alb. 1141 wurde bereits eine Kapelle dem heiligen Nikolaus geweiht. Die heutige katholische Pfarrkirche St. Nikolaus und Agatha wurde 1843 in schnörkellosem neoromanischem Stil auf Staatskosten erbaut. Huldstetten war erst ab 1829 selbstständige Kirchengemeinde. Am Bau des Pfarrhauses beteiligte sich der Nachbarort Geisingen. Seit 30 Jahren kann man beim Erntedankfest einen prächtig geschmückten Altar bestaunen.

Im Wald Hart, ganz im Westzipfel der Gemarkung, liegt eine Gruppe von mindestens sechs Grabhügeln. Weitere angeführte Grabhügel an verschiedenen Stellen lassen sich kaum noch lokalisieren, auf den Ackerflächen sind sie längst abgetragen. Funde sind bislang nur von einem Hügel aus dem Gewann Birken/Schalkshülen bekannt, in dem sich bronzezeitliche Gräber fanden. Für den in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Hul(f)stetin genannten Ort gibt es bislang keine Hinweise auf eine frühmittelalterliche Gründung.

In der linken Hälfte drei rote Hirschstangen auf gelbem Hintergrund und in der rechten Hälfte ein weißer Abtstab auf rotem Hintergrund.

Der Entwurf für das 1948 verliehene Wappen kommt vom Landratsamt Münsingen. Die Hirschstangen wurden vom Schild der Grafen von Veringen übernommen und erinnern an ihre Herrschaft über den Ort. Der Abtstab verweist auf die lange Zugehörigkeit zum Kloster Zwiefalten.

Wappen Pfronstetten - Huldstetten

Historische Ansichtskarte von Pfronstetten-Huldstetten in Schwarz-weiß. Abgebildet und beschriftet sind "Strassenbild" (zweimal), "Gasth. z. Fass von Jak. Münch", "Kirche mit Pfarrhaus", "Rathaus", "Schulhaus", "Handlung von A. Freudenmann" und "Gasth. z. Adler von Jos. Müller". Oben rechts die Aufschrift "Gruss aus Huldstetten".
© Kreisarchiv Reutlingen S 06_1272

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Huldstetten.

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Huldstetten.