Pfronstetten-Aichstetten

Aichstetten, die »Siedlung am Eichenwald«, ist der kleinste Pfronstetter Ortsteil. 1514 wurde das Dorf an das Kloster Zwiefalten verkauft, kirchlich gehörte es immer zu Tigerfeld. In der modernen Kirche am Ortsausgang Richtung Pfronstetten steht jetzt der Rokokoaltar aus der Sattlerkapelle, einer beliebten Wallfahrtskapelle im Wald bei Tigerfeld, die 1819 abgerissen wurde. Auf dem Wanderparkplatz Lehr zwischen Aichelau und Aichstetten beginnt der beliebte PhänoPfad Pfronstetten: Hier werden Kindern naturwissenschaftliche Phänomene in Experimenten erklärt.

Von der Markung sind bislang lediglich an zwei Stellen mögliche Grabhügel bekannt, im Wald Buchhau nördlich vom Georgenhof scheinen sich solche noch erhalten zu haben. Über eine vermutete römische Siedlungsstelle im Gewann Maueräcker ist weiter nichts bekannt. Für den in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Aichstetin genannten Ort gibt es bislang keine Hinweise auf eine frühmittelalterliche Gründung. Von einer kleinen mittelalterlichen Burgstelle über dem Tiefental (Schlossäcker) ist im Gelände kaum noch was zu erkennen.

In der linken Hälfte ein gelber Abtsstab auf rotem Hintergrund und in der rechten Hälfte eine grüne Eiche auf gelbem Hintergrund.

Das 1948 von Professor Jourdan erstellte Wappen zeigt den Abtsstab, der auf die Zugehörigkeit zum Kloster Zwiefalten hinweist und die Eiche als Bezug zum Ortsnamen.

Wappen Pfronstetten - Aichstetten

Historische Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten
© Kreisarchiv Reutlingen B 2801_04312_243.09

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten.

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten.

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten.

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten.

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten.

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichstetten.