Pfronstetten-Aichelau

Im Freilichtmuseum Beuren ist ein altes Bauernhaus aus Aichelau zu sehen. Im Innern ist die 500-jährige Geschichte des Hauses dokumentiert. In der Gegenwart ist Aichelau Sitz einer ganz besonderen Firma: der Paravan GmbH. Sie ist Weltmarktführer für den behindertengerechten Umbau von Fahrzeugen. Franz Xaver Arnold (1898–1969), Professor für Pastoraltheologie in Tübingen, wurde in Aichelau geboren. Bei seiner Beerdigung hielt der damalige Tübinger Ordinarius für Dogmatik, Josef Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., die Grabrede in Aichelau.

Filmdokumentation anlässlich 750 Jahre Aichelau

Grabhügel sind an mehreren Stellen von der Gemarkung überliefert, aber lediglich im Wald Feilhau noch erkenntlich erhalten. Funde wurden dort bislang nicht geborgen. In den Schönwiesen sollen Mauerreste und Ziegel auf einen römischen Gutshof hinweisen. Nicht weiter zu lokalisieren sind angeblich vorgeschichtliche und römische Funde aus einer verschütteten Höhle im Tiefental. Für den erst 1275 als Aychiloch genannten Ort gibt es bislang keine Hinweise auf eine frühmittelalterliche Gründung. Auch eine vermutete Burg auf der Burghalde nordwestlich vom Ort ist bislang nicht nachgewiesen.

In der oberen Hälfte ein grüner Eichenzweig mit einer Eichel auf gelbem Hintergrund und in der unteren Hälfte eine gelbe Mitra auf grünem Hintergrund.

Das 1948 verliehene Wappen von Professor Jourdan weist auf die Zugehörigkeit zum Kloster Zwiefalten hin und die Eichel ist eine Anspielung auf den Ortsnamen.

Wappen Pfronstetten - Aichelau

Historische Ansichtskarte von Pfronstetten-Aichelau in Schwarz-weiß. Abgebildet und beschriftet sind eine "Gesamt-Ansicht", der "Gasth. z. Rössle v. J. Hölz", das "Schul- u. Rathaus" und das "Pfarrhaus". Oben links die Aufschrift "Gruss aus Aichelau".
© Kreisarchiv Reutlingen S 13_16_001 / Verlag von Hofphotograph W. Klemm, Schwäbisch Hall

Luftbildaufnahme von Pfronstetten-Aichelau.